Der Golf ist eines der meist gefahrenen Autos in Deutschland. Aber wer genau fährt eigentlich Golf?

AUTO/STORIE: Einer von diesen Menschen ist Reinhold Rupperath aus Effelsberg. Er fährt Golf V GTI.
Hier seine charmante Geschichte dazu:

Reinhold Rupperath fährt seit 1974 Golf – und seit 1978 Golf GTI

Es war der 8. August 1974, als er seinen ersten Golf bekam. An diesen Tag erinnert sich Reinhold Rupperath, den viele nur als „GTI-Ruppi“ kennen, noch ganz genau. Seitdem fährt der heute 77-Jährige Golf, seit 1978 zudem ausnahmslos GTI. „Der Golf“, sagt er, „war die logische Folge des Käfers. Das Gesamtpaket muss passen, auch das der Kosten. Und weil ich nicht der Typ bin, der explosionsartig etwas Neues machen muss, passt der Golf zu mir.“

„GTI-Ruppi“: Reinhold besitzt mehrere GTI verschiedener Generationen – und darüber hinaus auch einen Polo G40

Kein Wunder, dass Reinhold die Frage, wie er seinen tornadoroten Golf V GTI mit einem Adjektiv beschreiben würde, auch prompt mit „passend“ beantwortet. Das geschieht noch schneller, als er in seinem Fünfer-GTI beschleunigt, und das will was heißen. Seit der Abholung als Neuwagen in Wolfsburg im Jahre 2005 hat Reinhold nur 66.000 Kilometer mit dem roten Renner abgespult, der aus seinem 2.0 FSI Turbo 200 PS holt und 235 km/h „rennt“. „Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk an mich selbst, bestellt am 27. Dezember 2004“, schmunzelt Reinhold.

Natürlich war es auch bei ihm der Vater, der ihn prägte. In einer spannenden Mischung: Einerseits sei sein Vater seit den 1920er Jahren zum nahe gelegenen Nürburgring gepilgert, habe Rennfahrergrößen wie Rudolf Caracciola und Bernd Rosemeyer erlebt und bei jeder Runde mitgefiebert. Und andererseits fuhr er zeitlebens Käfer und sagte: „Junge, kauf‘ dir was Vernünftiges“.

Und weil der Golf für Reinhold die bewährten Käfer-Traditionen Robustheit und Zuverlässigkeit noch um eine sportive Note ergänzte, fährt er seitdem Golf GTI. „Selbst als ‚scharfer‘ Golf ist er noch ein klassenloses Auto – ein Porsche ist schick, passt aber nicht zu mir. Ich bin da eher der Otto Normalverbraucher.“

Heute besitzt Reinhold gleich mehrere GTI verschiedener Generationen, darunter zwei der mittlerweile heiß begehrten „Pirelli“-GTI sowie einen Golf II GTI 16V. „Mit dem KR-Motor, Hartmann-Auspuffanlage und Koni-Komplettfahrwerk“, referiert er aus dem Effeff, „der hat den Winter nur in der Garage erlebt.“

Robust, Zuverlässig, Sportlich: der Fünfer GTI

 

 

 

 

 

GTI 16V: Reinhold hat die Formel für erhöhten Adrenalin-Ausstoß

Dafür muss sein Golf II GTI 16V aber im Sommer ran, unter anderem auch zum Wörthersee in Österreich, Schauplatz der längst legendären GTI-Treffen. „Das habe ich nur im ersten Jahr versäumt, seitdem war ich immer dabei!“ Die Gesamtfahrleistung des 16V bis heute laut Tacho: 200.000 Kilometer. Das sieht man dem hochglanzpolierten Zweier-GTI nicht an – nirgends.

„Da steht meiner“: Schon 1986 war Reinhold beim GTI-Treffen am Wörthersee dabei

Generell hält Reinhold stets die Balance zwischen Gas und Grips. „Ich bin kein Freund von Tuning, auch mit bloßer Raserei habe ich nichts am Hut. Aber auf der leeren, nächtlichen A 48, da kannste die Kuh schon mal fliegen lassen!“, lacht der versierte GTI-Pilot, der von „guten Rad-Reifen-Kombinationen“ schwärmt, während er mit seinem roten Fünfer exakt und routiniert durch die geschwungenen Straßen der heimischen Eifel kurvt. Zügig und sicher, virtuos und versiert. „Herrlich! Das ist eben GTI. Das ist Golf.“

 

 

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