TERMINE OWL-Stadttheater Minden vom 21.11. -25.11.2019

KULTUR/TERMINE: Das Mindener Stadttheater kommt wieder mit einem prall gefülltem Programm!

Donnerstag, 21. November 2019 |20:00 Uhr

Hildegard von Bingen – Die Visionärin

Schauspiel von Susanne Felicitas Wolf mit Reinhold Behling, Magret Flach, Gabriele Graf, Benjamin Hirt und Anja Klawun

Produktion: Theaterlust, München

Einführung – 19.30 Uhr

Kann eine Frau Gott näher sein als jeder Mann? Kann sie Visionen empfangen, wie sie keinem Mann je zuteil geworden sind? Unmöglich. Nicht nur in der patriarchalischen Welt des Mittelalters. Und doch schien es so gewesen zu sein. Zum Ende des 11. Jahrhunderts wird in Bermersheim am Rhein ein schwächliches Mädchen mit Namen Hildegard geboren. Als zehntes Kind adeliger Herkunft war ihr ein gottgeweihtes Leben vorbestimmt. Niemand aber konnte ahnen, dass aus dem kränklichen Mädchen eine der bedeutendsten Frauen der Weltgeschichte werden sollte. Sie war von nahezu unerschöpflicher Energie und Aufmerksamkeit für alles, was sich im Lebendigen zeigt. Ihre Visionen wurden zum Leitbild für ganze Generationen. Als Nonne, Äbtissin und Autorin von bedeutenden theologischen Werken, als Naturwissenschaftlerin, Ärztin und Komponistin wurde sie zu einer der größten geistlichen Autoritäten des mittelalterlichen Europa. Was trieb diese Frau an? Was gab ihr die Kraft, gegen alle Konventionen und Widerstände ihren Visionen zu folgen, sich und ihrem tiefen Glauben treu zu bleiben?

Psychedelisches Mysterienspiel: Die Theaterlust-Produktion „Hildegard von Bingen – die Visionärin“ zieht bei der Uraufführung in Unterföhring das Publikum mit grandiosen Video-Projektionen und Choreografien in den Bann. Eine visuell und choreografisch beeindruckende Inszenierung. Süddeutsche Zeitung

Fotos: Hermann Posch

Freitag, 22. November 2019 |20:00 Uhr

Dominique Horwitz und die „Me and the Devil“-Band

 THE BEGGAR’S OPERA 2071

 THE BEGGAR‘S OPERA ist die Vorlage für DIE DREIGROSCHENOPER

Ein furios-musikalischer Theaterabend von und mit Dominique Horwitz und der siebenköpfigen „Me and the Devil“-Band

Arrangements: „Me and the Devil“-Band

Veranstalter: Konzertdirektion Landgraf

»Und der Haifisch, der hat Zähne…«

Nach dem fulminanten Erfolg ihres teuflisch-musikalischen Theaterstreichs „Me and the Devil“ nehmen sich Dominique Horwitz und seine siebenköpfige Band nun ein neues Stück vor: John Gays „The Beggar’s Opera“, Vorlage zum Welterfolg „Die Dreigroschenoper“ von Bert Brecht und Kurt Weill.

Dem alten Stoff wird eine Frischzellenkur verordnet, die die Verhältnisse unserer Zeit hinterfragt. Dazu entführen die Beteiligten das Publikum in das Jahr 2071:

Längst hat China nach dem Zusammenbruch der Europäischen Union die alten Weltmächte an den Rand der Bedeutungslosigkeit gedrängt. Doch wie verhalten sich die Menschen in dieser neuen Zeit? Hat die Ideenwelt und das Gefühlsleben der Straßenbanditen immer noch »ungemein viel Ähnlichkeit mit der Ideenwelt und dem Gefühlsleben dessoliden Bürgers«, wie es der gesellschaftskritische Brecht einmal formulierte?

Diesen und anderen Fragen geht Horwitz nach, untermalt das Sittengemälde dieser neuen Welt mit bekannten Kurt-Weill- Songs, Hits von David Bowie oder Stevie Wonder sowie mit Melodien von Irving Berlin oder Modest Mussorgski. So trotzt er manch altbekannter politisch korrekten Haltung erfrischend neue gedankliche Dimensionen ab. Heraus kommt ein rockiger, souliger, funkiger, jazziger, frischlakonischer, salonmusikalisch-verführerischer Theaterabend voller Lebensfreude und Horwitz’schem Augenzwinkern.

… ein musikalisches Juwel aus Schweiß und frischem Wind, aus Tränen und Lebensfreude. … Horwitz gewinnt den Brechttexten neue Denkdimensionen ab … Die „Me and the Devil“-Sterne funkeln aus einem anderen All: … treiben nicht nur Horwitz zu Höchstleistung. Ja, das ist rockig, soulig, funkig, jazzig, salonmusikalisch, eingängig, frisch, lakonisch, traurig, feurig-final. Märkische Oderzeitung

 Mit so bekannten Dreigroschenoper-Liedern wie „Moritat von Mackie Messer“, „Kanonen-Song“, „Die Seeräuber-Jenny“, „Eifersuchtsduett“, „Zuhälterballade“ u. v. m.

Fotos: Tim Dobrovolny

23. November 2019 |20:00 Uhr

 Out of the box

Out of the Box – Noch sitzen die SängerInnen von inSound Minden in ihren Kartons. Doch damit ist es bald vorbei, denn in diesem Jahr schenkt der Mindener Pop Chor sich und seinem Publikum, anlässlich seines 70-jährigen Jubiläums, ein Konzert voller Überraschungen. Out of the Box – Noch sitzen die SängerInnen von inSound Minden in ihren Kartons. Doch damit ist es bald vorbei, denn in diesem Jahr schenkt der Mindener Pop Chor sich und seinem Publikum, anlässlich seines 70-jährigen Jubiläums, ein Konzert voller Überraschungen. Unter der Leitung von Benjamin Sazewa hat der 80-köpfige Chor ein modernes und abwechslungsreiches Repertoire mit Einblicken in 70 Jahre Chorleben, vorbereitet. Mit oft maßgeschneiderten, drei bis fünfstimmigen Arrangements, bringen sie die vorwiegend deutsch- und englischsprachigen Werke von Avici und den Ärzten, über Michael Jackson und Daft Punk bis hin zu Pentatonix und Johannes Oerding in einzigartigen Interpretationen auf die Bühne. Der Beweis, dass die Sängerinnen und Sänger auch nach 70 Jahren am Puls der Zeit sind.

Im stimmungsvollen Ambiente des Stadttheaters Minden sorgt inSound mit einer vierköpfigen Band und spektakulärer Licht und Tontechnik für ein kurzweiliges und unterhaltsames Konzert.

Beginn der Reihe:

Theatergold – Theater kennt kein Alter

24. November 2019 |16:00 Uhr

Die neue Reihe „Theatergold – Theater kennt kein Alter“ beginnt am 24.November 2019!

So. 24.11.2019 – 16.00 Uhr ca. 21.00 Uhr – Schwanensee (mit Workshop „Auftakt“)

So. 15.12.2019 – 16.00 Uhr ca. 21.00 Uhr – Floh im Ohr (mit Theaterführung „Blick hinter die Kulissen“)

Sa. 21.03.2020 – 18.00 Uhr ca. 22.30 Uhr – Vom Winde verweht (mit Workshop „Frühlings Erwachen“)

Sa. 16.05.2020 – 18.00 Uhr ca. 22.30 Uhr – Die Mausefalle (mit Workshop „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“)

Voraussetzung ist die Teilnahme an alle vier Terminen, um ein Gruppengefühl entstehen zu lassen und genug Zeit des Kennenlernens zu haben. Ein Eigenanteil von 10,00 € pro Teilnehmer*in und pro Veranstaltungstag ist im Voraus selbst zu finanzieren.

Das Interesse an kulturellen Veranstaltungen ist auch im Alter groß. Hindernisse – wie z. B. der Verlust eines Partners oder Angst, abends alleine im Dunkeln unterwegs zu sein — spielen jedoch eine große Rolle. Oft sind dies Gründe, warum ein Theaterbesuch nicht mehr infrage kommt. Vereinsamung und Isolation sind die Folge. Deswegen starten das Stadttheater Minden und der Treffpunkt Johanniskirchhof das Kooperationsprojekt „Theatergold | Theater kennt kein Alter”.

Der Rücken zwickt, die Hüfte klemmt – kein Grund zu Hause zu bleiben. Keine Begleitung für einen spannenden Theaterabend? Das ändert sich ab sofort! Engagiert älter werden und so jung bleiben, dass ist erklärtes Ziel des neuen Formates „Theatergold | Theater kennt kein Alter”. Zu 4 Terminen treffen sich 12 interessierte Seniorinnen und Senioren, um genussvolles Theater miteinander zu erleben. Wir laden vor der Aufführung zu Workshops und Führungen inklusive Kaffee und Kuchen ein. Wundervolle Theatererlebnisse der Extraklasse erwarten die Teilnehmenden. Nach der jeweiligen Vorstellung besteht die Möglichkeit bei einem Glas Wein über das gesehene Stück im Theatercafé zu sprechen. Je nach Möglichkeit kommen auch Schauspieler dazu.

 Alt macht nicht das Grau der Haare, alt macht nicht die Zahl der Jahre, alt ist, wer den Humor verliert und sich für nichts mehr interessiert. Gotthold Ephraim Lessing

Sonntag, 24. November 2019 |18:00 Uhr

Schwanensee

FANTASIO – Klassisches Handlungsballett mit Solisten und Corps de ballet des Rumänischen Staatsballetts Musik: Peter I. Tschaikowsky Produktion: Konzertdirektion Landgraf

Tschaikowskys unsterbliche Melodien gepaart mit einer unwiderstehlich tragischen Geschichte haben „Schwanensee“ zu dem gemacht, was es heute ist: Das populärste aller Ballettwerke überhaupt, ein Synonym für Ballettkunst. Auch in dieser Neuinszenierung ziehen die melodische Kraft und choreografische Raffinesse dieses Werks die Zuschauer unweigerlich in ihren Bann. Ganz klassisch – deswegen bezaubernd: FANTASIO hat sich als gleichbleibend anspruchsvolle Compagnie für exzellenten klassischen Spitzentanz im heiß umkämpften europäischen Tanzmarkt einen führenden Platz erobert!

Anmut und tänzerische Power. Am Schluss löst sich das Publikum im zweimal ausverkauften Theater langsam aus seiner Verzauberung: Mit Riesenapplaus, Begeisterungsrufen, Bravos für das ausgezeichnete Rumänische Staatsballett FANTASIO. Schweinfurter Tagblatt/Volkszeitung

Foto: Rumänisches Staatsballett FANTASIO

Montag, 25. November 2019 |20:00 Uhr

Ein Mann mit Charakter

Lustspiel von Wilfried Wroost mit dem Ohnsorg-Star Heidi Mahler und 7 weiteren Darstellern aus dem beliebten Ensemble des Ohnsorg-Theaters

Produktion: Ohnsorg-Theater

Ein Mann mit Charakter – das ist Bäckermeister Heinrich Hinzpeter. Deshalb hat er, als sein ehrloser Bruder nach Amerika ausgebüxt ist, dessen schwangere Braut geheiratet. Die Ehe wurde allerdings vor sieben Jahren geschieden. Nun kündigt der Bruder aus Brooklyn seinen Besuch an. Er möchte seine Ehemalige wiedersehen. Heinrich Hinzpeter stürzt sein Kommen in große Verlegenheit. Denn dann wird Tochter Gisela erfahren, wer ihr richtiger Vater ist. Eine Schmach für einen Mann von Charakter. Und es droht weitere Schande! Denn Gisela kündigt an, den Finanzbeamten Teufel zu heiraten – und das, wo Hinzpeter sie bereits seinem Bäckergesellen Kröpelin versprochen hat. Und ein einmal gegebenes Versprechen zu brechen? Unvorstellbar für einen Mann mit Charakter! Gut, dass es noch Oma Dora gibt. Die entwirrt am Ende der turbulenten Komödie das ganze Kuddelmuddel – tatkräftig, diplomatisch und natürlich herrlich schlitzohrig!

Jede Menge Lacher! … Ein Lustspiel-Knüller! MOPO

… köstliche zwei Stunden! Das Publikum schwärmt … vom „tollen Ensemble“ und dem „tollen Abend“ NDR 90,3

Pralles Bühnenleben ist hier garantiert! Mopo am Sonntag

Foto: Oliver Fantitsch

http://www.facebook.com/StadttheaterMinden

vdm Michael Hiller

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