UHREN / MOBILITÄT: Breil Abarth 1000 erinnert an einen besonderen Moment der Abarth Geschichte
Die neue Breil Abarth 1000 trägt den Namen eines Fahrzeugs, das für die Geschichte von Abarth bis heute eine besondere Bedeutung hat. Gleichzeitig ist sie eine Uhr, die viele ihrer gestalterischen Details direkt aus der Welt des Motorsports übernimmt.
Entstanden ist der Chronograph aus der langjährigen Zusammenarbeit von Abarth und der Mailänder Uhrenmarke Breil. Produziert wird die Edition in einer Auflage von lediglich 465 Exemplaren.

Der Name verweist auf den Abarth 1000 Monoposto Record. Mit diesem Einsitzer stellte Carlo Abarth am 20. Oktober 1965 auf der Rennstrecke von Monza zwei neue Weltrekorde auf. Es waren die Rekorde Nummer 99 und 100 für die Marke. Der damals 57-jährige Firmengründer saß selbst am Steuer des nur 500 Kilogramm leichten Rekordfahrzeugs. Angetrieben wurde der Monoposto von einem Vierzylinder mit 982 Kubikzentimetern Hubraum und 105 PS. Einen Tag später folgten mit einer stärkeren Motorversion zwei weitere Weltrekorde.
Genau an dieses Kapitel erinnert die Breil Abarth 1000.
Bereits das Gehäuse unterscheidet sich deutlich von vielen klassischen Chronographen. Breil setzt auf schwarz beschichteten Edelstahl mit Bilux Finish. Besonders auffällig ist die Lünette aus Forged Carbon. Dieses Material entsteht aus verdichteten Kohlefasern und sorgt dafür, dass jede Lünette eine etwas andere Oberflächenstruktur besitzt.
Auch das Zifferblatt greift das Thema Motorsport auf. Es wird aus Kohlefaser gefertigt und bildet den Hintergrund für applizierte Stundenmarkierungen sowie die Chronographenanzeigen in Gun Metal Optik. Die Kombination aus schwarzen Flächen, dunklen Totalisatoren und den hellen Markierungen sorgt für einen starken Kontrast.
Zu den markantesten Elementen gehören die beiden Chronographendrücker bei 2 und 4 Uhr. Ihre Form orientiert sich an den Bedienelementen klassischer Rennwagen. Zusammen mit der Krone, auf der das Breil „B“ zu sehen ist, prägen sie den Charakter der Uhr stärker als viele andere Details.
Die skelettierten Zeiger besitzen eine Leuchtbeschichtung für bessere Ablesbarkeit. Das Datumsfenster sitzt zwischen vier und fünf Uhr. Geschützt wird das gesamte Zifferblatt durch ein Saphirglas.
Auf der Rückseite setzt sich das Motorsportthema fort. Der verschraubte Gehäuseboden besteht aus Kohlefaser und trägt neben der individuellen Seriennummer die Gravur „1965-2025, ABARTH 1000, 60 anni di storia“.
Im Inneren arbeitet das Quarzkaliber TMI VK63. Ergänzt wird die Uhr durch ein schwarz beschichtetes Edelstahlarmband mit Faltschließe und Sicherheitsdrückern. Eine polierte Mittelpartie setzt dabei einen dezenten Kontrast zur ansonsten dunklen Gestaltung.
Die Breil Abarth 1000 ist bis 10 bar wasserdicht und wird zu einem Listenpreis von 399 Euro angeboten.
Der Abarth 1000 Monoposto Record, auf den die Uhr Bezug nimmt, existiert übrigens noch heute. Das Rekordfahrzeug gehört zur Sammlung des Heritage Hub in Turin und wird dort gemeinsam mit weiteren historischen Rekordfahrzeugen der Marke ausgestellt.
BRAND: Abarth / STELLANTIS
virtualdesignmagazine Michael Hiller


