Die BMW R 7: Was wäre aus ihr geworden?

MOTORRAD: Die BMW R 7 brachte es nur bis zum Prototyp.

1934 war die Zeit des Art Déco und diesen Vorstellungen folgte auch der Entwurf des Ingenieurs Alfred Böning. Ein Design, welches man seinerzeit als Stromliniendesign bezeichnete und gerade im automobilen Sektor stark vertreten war. Der Boxermotor, neu von Leonhard Ischinger konstruiert, hatte 793 cm³ und 34 PS. Der Motor, auch als 205/1 bekannt, besaß hängende Ventile und war längst eingebaut.

Nicht zu vergessen, dass Zylinder und Zylinderkopf des Viertaktmotors beim Prototyp
aus einem Stück gegossen war. Der Gedanke dahinter: Man wollte die anfällige Kopfdichtung damit übergehen. Die Maschine wurde handgeschaltet. Ein Merkmal, welches man heute so nicht mehr kennt. Das Werk entschied sich gegen den offiziellen Bau der BMW R 7 und gab der sportlicheren R5 den Vorrang.
Was wäre aber wohl aus der R 7 geworden? Hätte sie das Zeug zum Klassiker gehabt?



virtualdesignmagazine Michael Hiller

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