Vor 3 Jahren präsentierte Volkswagen den neuen Elektro-Van ID. BUZZ

E-MOBILITÄT: Emissionsfreier Allrad-Allrounder transferiert Microbus-Feeling in die Zukunft

Neuer Elektrovan weckte Flower-Power Gefühle, als Volkswagen den ID.BUZZ 2017 in Detroit präsentierte. Mit dem neuen ID. BUZZ zeigte Volkswagen auf der North American International Auto Show 2017 in Detroit einen Microbus der Neuzeit. Die Elektrovan-Studie schlägt mit ihrem Design die Brücke zwischen den legendären Ursprüngen der Marke Volkswagen und ihrer elektrisierenden Zukunft.

Wie facettenreich die Elektromobilität von morgen aussehen könnte, demonstrierte Volkswagen in Detroit mit der Studie ID. BUZZ – ein Allrad-Raumwunder mit Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse, einem vollautomatisierten Fahrmodus („ID. Pilot“) sowie einer neuen Generation von Anzeige- und Bedienelemente. Die Bezeichnung „ID. BUZZ“ ist zwar ein Kunstwort, aber alles andere als zufällig gewählt. ID. steht für „Identity“, „Idea“, „Individual“, „Intelligent“ und „Iconic Design“. BUZZ hingegen spielt phonetisch mit dem Wort „Bus“ und sprachlich mit dem lautlosen „Summen“ des Antriebs. Das alles passt perfekt zum technisch progressiven und designorientierten Konzept der Studie.

Bis zu 600 Kilometer reisen. Aufladen und Cappuccino trinken. Weiter geht’s.

Erster autonom fahrender Van. „Der ID. BUZZ ist ein Van der nächsten Generation. Er basiert auf dem neuen Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB), bietet Komfort und jede Menge Raum zum Reisen. Seine elektrische Reichweite beträgt bis zu 600 Kilometer nach NEFZ (270 Meilen / AER)“, so Dr. Frank Welsch, Volkswagen Markenvorstand für den Geschäftsbereich Entwicklung. Neue Energie erhält der ID. BUZZ induktiv oder per Ladesäule. Keine 30 Minuten dauert das Laden auf 80 Prozent bei einer Ladeleistung von 150 kW. Dr. Welsch weiter: „Das Gesamtkonzept des ID. BUZZ ist zukunftsweisend. Diese Studie ist der weltweit erste multivariable Elektrovan mit einem vollautomatisierten Fahrmodus. Er transferiert das Freiheitsgefühl des Microbus in eine völlig neue Epoche der Mobilität.“

Als Fahrzeug einer neuen Zeit definiert der ID. BUZZ die Parameter „Antrieb“, „Raum“ und „Komfort“ konzeptionell in der Tat neu. Einige Fakten, die das unterstreichen:

  • Extrem langer Radstand von 3.300mm.
  • Vorderwagenstruktur, die neben höchster Sicherheit einen weiten Einschlag der Vorderräder und in Kombination mit der lenkbaren Hinterachse einen sehr kleinen Wendekreis von weniger als 11 m ermöglicht.
  • Flach im Boden integrierte Lithium-Ionen-Batterie verstärkt die Grundstruktur des Fahrzeuges; sie senkt zudem den Schwerpunkt, sorgt für eine optimale Achslast-Gewichtsverteilung und eine geringe Querbeschleunigung.
  • Vorderachse mit steifem, abgekoppelten Fahrschemel und integriertem Allradantrieb.
  • Mehrlenkerhinterachse mit integrierter Antriebseinheit und abgekoppeltem Fahrschemel an der Hinterachse.
  • Achslayout steht für optimale Fahrdynamik und beste Akustik.
  • Luftfederung an der Hinterachse sowie elektronisch geregelte Dämpfer an beiden Achsen sorgen für höchsten Komfort
  • Räder der Dimension 235/45 R22 mit 780 mm Durchmesser bieten optimalen Abrollkomfort.

Fahrmodus „ID. Pilot“ gibt einen Ausblick auf das Jahr 2025

Stand 2017:

Vollautomatisierte Fahrfunktion. Nur vier Monate ist es her, dass Volkswagen den kleinen Bruder des ID. BUZZ auf dem Pariser Automobilsalon präsentierte: den ID.. Auch er – eine Revolution. Ein kompaktes Elektroauto, das ab 2020 mit Reichweiten von bis zu 600 Kilometern durchstarten wird. Der erste Wagen, der auf der Basis des MEB in Serie gehen wird. Und die erste Volkswagen Studie, die voll automatisiert fahren kann. Der neue ID. BUZZ ist nun der erste Van, mit dem das möglich ist: Ein leichter Druck auf das Lenkrad reicht – und schon fährt es zurück, verschmilzt mit dem Cockpit und versetzt den ID. BUZZ vom manuellen in den vollautonomen Modus „ID. Pilot“ (denkbar ab 2025). Das Volant koppelt sich dabei über ein neu entwickeltes Lenksäulensystem vom Lenkgetriebe ab. Jetzt kann der Fahrer seinen Sitz nach hinten drehen und sich den Mitreisenden zuwenden. Laserscanner, Ultraschallsensoren, Radarsensoren, Area-View-Kameras, Frontkamera erfassen das Umfeld; weitere Verkehrsdaten werden über die Cloud empfangen.

Infos werden via Augmented Reality in den virtuellen Raum projiziert

Navigation mit virtuellen Zeichen im realen Raum. Das klassische Cockpit gibt es im ID. BUZZ nicht mehr. Die wichtigsten Informationen projiziert der Van vielmehr mittels AR-Head-up-Display in das Sichtfeld des Fahrers – in 3D, virtuell auf die Straße. AR steht für Augmented Reality. Eine Technik, die in den realen Raum elektronisch erzeugte Bilder einblendet. Weitere Infos liefert ein Tablet als Display; Features wie die Infotainment- und Klimafunktionen werden über dieses herausnehmbare Tablet bedient. In den vier Türverkleidungen sowie außen in der dritten Sitzreihe gibt es zudem kapazitive Felder, mit denen in sechs Zonen unter anderem individuell die Klimafunktionen gesteuert werden.

Lenkrad wird zum Lenkpad. Die zum Fahren wesentlichen Bedienelemente befinden sich indes im Lenkrad. Sein Innenbereich ist nicht – wie heute üblich – mit Speichen und Tasten ausgestattet, sondern verfügt über eine Art Touchpad mit kapazitiven Feldern – das klassische Lenkrad wird so zum multifunktionalen Lenkpad.

Platz für bis zu acht Personen und jede Menge Bikes und Bords

Volkswagen Showcar ID. BUZZ, Pebble Beach

Allrounder einer neuen Zeit. Die Raumausnutzung der bis zu achtsitzigen Studie ist so gut wie bei keinem anderen Elektrofahrzeug. Ein Ausflug mit zwei Familien über das Wochenende? Mit dem ID. BUZZ kein Problem. Ein Gig mit der Band in einer anderen Stadt? Kein Problem. Eine Reise mit Bikes und Boards in den Urlaub? Kein Problem. Mit Kollegen zu einem Geschäftstermin, der unterwegs noch vorbereitet werden muss? Mit der multivariablen Sitzlandschaft und interaktiven Vernetzung des ID. BUZZ kein Problem. Dank der erweiterten MEB-XL-Plattform sorgt diese 4.942 mm lange, 1.976 mm breite und 1.963 hohe Studie auch im Innenraum für außergewöhnliche Raumdimensionen in seiner Klasse.

Silent Running. Doch ID. BUZZ ist nicht nur ein Raumriese. Aufgrund seiner technischen Konzeption wird er zu einem der komfortabelsten Autos der Welt: Lautloser Antrieb. Ein extrem langer Radstand von 3.300 mm. Dazwischen befindet sich im Fahrzeugboden die Batterie. Sie senkt den Schwerpunkt und sorgt für eine perfekte Gewichtsverteilung. Das Fahrwerk des ID. BUZZ mit seinen elektronisch geregelten Dämpfern sorgt zudem für Oberklasse-Komfort.

Saubere Dynamik mit der Antriebskraft aus zwei Motoren

Der ID. BUZZ ist dynamisch und lädt schnell. Der emissionsfreie Allradantrieb mit einer Systemleistung von 275 kW / 374 PS passt perfekt zum dynamischen Charakter des ID. BUZZ. Jeweils ein E-Motor an der Vorder- und Hinterachse steuert 150 kW Leistung bei. Die Kraftverteilung zwischen beiden Achsen erfolgt über eine elektrische Kardanwelle. So motorisiert, ist die in Detroit vorgestellte Version des ID. BUZZ in circa 5 Sekunden 100 km/h (62 mph) schnell; die Höchstgeschwindigkeit wird auf 160 km/h (99 mph) begrenzt. Zu 80 Prozent wieder aufgeladen ist die Batterie (Energiegehalt bis zu 111 kWh) des Vans binnen 30 Minuten (mit dem Combined Charging System / CCS oder per induktiver Schnittstelle und 150 kW Ladeleistung). Alternativ kann die Batterie an jeder herkömmlichen Steckdose und an Ladesäulen geladen werden. Die Konfiguration mit Allradantrieb ist nur eine von mehreren denkbaren Versionen. Je nach Einsatzgebiet und Einsatzzweck wäre es zum Beispiel dank des MEB ebenso möglich, den ID. BUZZ mit einem bis zu 200 kW starken Heckantrieb und einer etwas kleineren Batterie mit 83 kWh auszustatten.

Geplant ist, dass der ID.BUZZ 2022 auf den Markt kommen soll.

Hinweise:
Ausstattungsangaben und technische Daten von Serienmodellen gelten für das in Deutschland angebotene Modellprogramm. Für andere Länder können sich Abweichungen ergeben.
Alle in dieser Presseinformation genannten Fahrleistungen, Verbrauchs- und Emissionsangaben sind Prognosewerte, Stand Januar 2017.

Der ID.BUZZ in Bildern

Volkswagen Medien /Copyright: Volkswagen AG

virtual design magazine Michael Hiller

 

 

 

 

 

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